Manuel Chaves Nogales

Deutschland im Zeichen des Hakenkreuzes

Abt. 1 Reportagen & Journale, Bd. 5
Aus dem Spanischen und eingeführt von Frank Henseleit
OT: »Cómo se vive en los países de régimen fascista« erschienen zwischen dem 11. und 28. Mai 1933 in AHORA Diario Gráfico 751 – 766


Deutsche Erstausgabe, circa 160 Seiten, gebunden, Halbleinen, Leseband, Faksimiles
€ 24,80 (D) | € 27,10 (A) | 33,00 CHF ISBN: 978-3-96675-150-6


„Die Nazis sind mit einer Ankündigung angetreten, was sie am Tag ihres Triumphes tun werden und was geschehen würde: Dass sie die Welt im Ganzen verschlucken, dass vom früheren System nicht ein Stein auf dem anderen bleibt, dass sie ein Schlachtfest veranstalten. Goebbels selbst sprach bei seinen brennenden Propagandareden in apokalyptischem Ton vom Exempel der »Nacht der langen Messer«, in der die revolutionäre Wucht der Nazis aus einem Meer von Blut ein neues Deutschland entsteigen lassen wird.“

Manuel Chaves Nogales im Mai 1933

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Manuel Chaves Nogales

Deutschland, im Zeichen des Hakenkreuzes

Abt. 1 Reportagen & Journale, Bd. 5
Aus dem Spanischen und eingeführt von Frank Henseleit
OT: »Cómo se vive en los países de régimen fascista« erschienen zwischen dem 11. und 28. Mai 1933 in AHORA Diario Gráfico 751 – 766


Deutsche Erstausgabe, circa 160 Seiten, gebunden, Halbleinen, Leseband, Faksimiles
€ 24,80 (D) | € 27,10 (A) | 33,00 CHF ISBN: 978-3-96675-150-6


„Die Nazis sind mit einer Ankündigung angetreten, was sie am Tag ihres Triumphes tun werden und was geschehen würde: Dass sie die Welt im Ganzen verschlucken, dass vom früheren System nicht ein Stein auf dem anderen bleibt, dass sie ein Schlachtfest veranstalten. Goebbels selbst sprach bei seinen brennenden Propagandareden in apokalyptischem Ton vom Exempel der »Nacht der langen Messer«, in der die revolutionäre Wucht der Nazis aus einem Meer von Blut ein neues Deutschland entsteigen lassen wird.“

Manuel Chaves Nogales im Mai 1933

Im Frühjahr 1933 bereist Manuel Chaves Nogales für eine groß angekündigte Reportage der Zeitung AHORA das nationalsozialistische Deutschland nach der Machtergreifung. In zwölf Reportagen durchleuchtet er das Leben unter Hitler und entschlüsselt die gezielte Manipulation der Bevölkerung. Er berichtet über die Militarisierung aller Bereiche der Gesellschaft und den entfesselten Antisemitismus.
Chaves Nogales durchschaut schon früh die Mechanismen hinter diesem faschistischen Regime, welches sich nur auf den Krieg und die Eliminierung aller politischen Gegner vorzubereiten scheint. Weitsichtig erlaubt sich Chaves die Frage: „Wird es auch in Spanien Faschismus geben?“

Der Autor

Manuel Chaves Nogales (Sevilla, 1897 – London, 1944), Autor und bedeutendster Journalist in Spaniens Zweiter Republik, geriet aufgrund des Verbots seines Namens unter Franco in völlige Vergessenheit. Seine nicht zu brechende Liberalität beeinflusst seit seiner Wiederentdeckung in den 1990er Jahren den neu entfachten Diskurs über Spaniens Geschichte. Sein Werk umfasst Erzählungen, Romane und Reportagen und hält wichtige Erkenntnisse für das Verständnis der Funktionsweisen von militärischer Gewalt und propagandistischer Falschinformation bereit.

Mit der Reportage „Ifni“ beginnt der Kupido Literaturverlag die Herausgabe der Werke des spanischen Journalisten und Autors Manuel Chaves Nogales.
 
Der Teaser beinhaltet Archivmaterial von Kupido, sowie Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm „El hombre que estaba allí“ (Luis Felipe Torrente, Daniel Suberviola):


Mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber
(produziert von ASMA Films, koproduziert von LA CLAQUETA PC, S.L.)

Den kompletten Dokumentarfilm in spanischer Originalfassung (Untertitel in Englisch und Französisch) können Sie hier kostenpflichtig ansehen:
https://www.filmin.es/corto/el-hombre-que-estaba-alli